Jahresausflug 2017

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Jahresausflug zum Schloss Bebenhausen und Tübingen

Jahresausflug 2017

Bei einem so schönen Ausflug, wie ihn die Mitglieder des Gesangvereins mit seinen Gästen am vergangenen Samstag erlebten, kann sogar ein heftiger Regenschauer der Stimmung nicht schaden. Aber von Anfang an: Fast pünktlich um 8 Uhr starteten wir bei bedecktem Himmel mit dem von Herrn Müller chauffierten Wöhrlebus. Die Fahrt ging zunächst über die Autobahn A8. Am Leonberger Dreieck verließen wir die Autobahn und fuhren durch den Naturpark Schönbuch bis zum Kloster und Schloss Bebenhausen. Hier erlebten wir in zwei Gruppen eine witzige und unterhaltsame Führung durch die Gemächer König Wilhelms II. Er war der vierte und letzte König von Württemberg. In vielen Erzählungen und Anekdoten erfuhren wir, dass Bebenhausen zunächst ein Zisterzienserkloster war. Später wurde es von König Wilhelm II. als Jagd- und Wohnsitz genutzt. Er lebte hier mit seiner ersten Frau Marie und nach deren Tod mit seiner zweiten Frau Charlotte. Um viele geschichtliche Hintergründe und Eindrücke reicher verließen wir das Schloss Bebenhausen.

Auf dem Weg vom Schloss zum Busparkplatz fing es zu regnen an und wir mussten unser traditionelles Vesper im mehr oder weniger heftigen Regenschauer einnehmen. Doch gut mit Regenschirmen bewaffnet, genossen wir unsere Fleischkäswecken, ein Tannenzäpfle oder Piccolo. Bei der Weiterfahrt nach Tübingen, die nur wenige Minuten dauerte, änderte sich das Wetter schlagartig. Wir bummelten bei herrlichstem Sonnenschein an vielen Ständen des umbrisch-provenzialischen Markts durch die Altstadt von Tübingen und deckten uns mit Spezialitäten wie Essig, Öl, Seifen, Cantuccini usw. ein. Der Hit war eine exotisch anmutende Blüte: In Derdingen werden in Zukunft viele Artischockenblüten die Heime schmücken ;-)

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Ein weiterer Hit war natürlich die einstündige Stocherkahnfahrt. Allein schon das Einsteigen auf die beiden gemieteten Boote war ein Erlebnis. Aber alle erreichten über die schwankenden Planken ohne große Schwierigkeiten ihr Sitzbrett, das auch mit einer „komfortablen“ Rückenlehne ausgestattet war. Mit vielen „Huch“-s lehnten wir uns an die ziemlich schräg über der Wasseroberfläche befindenden Rückenlehne. Doch das mulmige Gefühl legte sich bald beim sicheren „Stochern“ der Stocherkahn-Kapitäne. Bei der gemütlichen Fahrt vorbei am grünen Ufer des Neckars konnten wir die schöne Kulisse Tübingens betrachten. Eine „Beinahe-Kollision“ zweier Stocherkähne (wir saßen zum Glück in keinem der beiden) konnten wir auch beobachten, als sich ein „Jungkapitän“ nicht an die auf dem Fluss herrschenden Regeln hielt und entgegen der allgemeinen Fahrtrichtung „stocherte“. Zum Glück kamen sie knapp aneinander vorbei. „Unser“ Kapitän wurde während der Fahrt von einer Frau aus einem anderen Boot mit Schnitzelbroten verwöhnt. Die Übergabe der Köstlichkeit erfolgte per Sitzbrett, das zwischen den beiden Booten als Servierbrett umfunktioniert wurde. Gekonnt nahm der „Genießer“ die Mahlzeit in Empfang.

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