Wanderung in Bad Wildbad

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Spektakuläre Ausblicke und außergewöhnliche Perspektiven...

...erlebte am letzten September-Sonntag eine kleine Gruppe von nur insgesamt acht bzw. zehn Wanderlustigen auf dem Sommerberg in Bad Wildbad. Wir starteten um 8 Uhr bei noch ziemlich kühlen Temperaturen am Feuerwehrhaus mit sechs Chormitgliedern und zwei Nichtsängern. In Bad Wildbad trafen wir auf unseren Vorstand und seine Frau.

 

Bad Wildbad von oben

 

Eigentlich wollten wir die erste Bahn um 9.15 Uhr auf den Sommerberg nehmen, doch weil noch eine Person am Fahrkartenschalter stand, warteten wir auf die zweite Bahn. Diese musste jedoch auch ohne uns abfahren – es fehlte schon wieder jemand aus unserer Gruppe. Doch bei der dritten klappte es endlich.

Schon auf halber Strecke erwartete uns schönster Sonnenschein, der uns den ganzen Tag über begleiteten sollte und es wurde stündlich wärmer.

Auf dem Baumwipfelpfad

 

 

Nach nur kurzer Strecke erreichten wir den Eingang zum Baumwipfelpfad. Auf dem leicht schwankenden 1,20 m breiten Steg vorbei an Fichten, Tannen und Buchen hatte der ein oder andere leichte Schwindelgefühle. Überwindung kostete es manche/n, über die an Ketten oder Seilen befestigten „Wackelhölzer“ zu balancieren. Zwischendurch hatten wir Spaß beim Erschnuppern von typischen Waldgerüchen und Erraten von Tierspuren. Ein wunderbarer Ausblick weit über den Schwarzwald hinaus belohnte uns dann auf dem 40 m hohen Trichter. Bei klarer Sicht hätten wir sogar die Schweizer Alpen sehen können, aber leider war es leicht diesig. Ein kräftigendes Vesper in luftiger Höhe erleichterte uns den „Abstieg“. Einige wagten sich sogar auf die ca. fünfzig Meter lange Rutsche.

Baumwipfelpfad RutscheWildLine

Baumwipfelpfad Rutsche

Unser nächstes Ziel war die neue Hängebrücke WildLine, zu der wir nur eine kurze Strecke laufen mussten. Doch wieder mussten wir auf eine „verschollene“ Person warten...

An der WildLine hieß es erst nochmal eine Eintrittskarte lösen, denn Kombikarten mit allen drei Attraktionen (Sommerbergbahn, Baumwipfelpfad und WildLine) gibt es leider nicht. Beim Anblick der Brücke überlegte sich so mancher, ob er tatsächlich den Mut aufbringen kann, über das schwankende „Ungeheuer“ zu gehen. Kneifen galt aber nicht, alle zehn gingen mutig über die 380 m lange Brücke (und wieder zurück) und genossen mehr oder weniger den Blick nach Bad Wildbad und weit ins Enztal. Eine ungewöhnliche Perspektive auf Tannen und Fichten hatte man, wenn man es wagte, nach unten durch den Gitterboden zu schauen.

Glücklich, dass alle den Weg hoch über den Baumwipfeln gut gemeistert hatten, gings in Richtung Grünhütte weiter. Vorher mussten wir uns aber von zwei unserer Mitwanderer trennen, die nach den beiden Erlebnisstationen den Heimweg antraten....und wieder hielt man Ausschau nach einer „fehlenden“ Person ;-)

Wir übrigen acht steuerten auf einem leicht begehbaren Wanderweg durch den herrlich duftenden Schwarzwald die Grünhütte an, wo wir hungrig und durstig ankamen. Die Warteschlange an der Essensausgabe war zum Glück nicht so lang wie befürchtet. Natürlich mussten einige den herrlich leckeren Heidelbeerpfannkuchen mit einem Glas Heidelbeerwein probieren. Andere ließen sich z.B. einen deftigen Haxen schmecken, den sie aber gegen eine kleine Invasion von Wespen verteidigen musten :-). Wer dabei den kürzeren zog? Es wurde auf jeden Fall niemand gestochen.

Ausgeruht und frisch gestärkt ging's nun wieder auf dem ca. 5 km langen Marsch zurück zur Sommerbergbahn mit der wir wieder ins Tal fuhren. Unterwegs durften wir alle gemeinsam für unsere „Dekorateurin“ Ästchen, Bucheckern usw. sammeln.

Müde aber glücklich und reich an neuen Eindrücken nach diesem herrlich sonnigen Tag trennten wir uns am Parkplatz zur Heimfahrt.

 

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